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4.05.2008 Mülheim
Peter Schiergen gewinnt mit der zweiten Farbe
Zwei Pferde hatte Trainer Peter Schiergen im Mülheimer Derby-Trial, das stärkere schien dabei eigentlich Ostland zu sein. Denn Filip Minarik hatte sich für ihn entschieden, und damit gegen Duellant, mit dem er in Köln noch in der Maidenklasse erfolgreich gewesen war.
Wie damals war Duellant, immerhin Bruder des Gruppesiegers Davidoff, also nur die zweite Farbe im Rennen. Doch unter Norman Richter war der 119:10-Außenseiter am Ende erneut der Sieger.
Unterwegs hatte der Dashing Blade-Sohn hinter dem Pacemaker Der Spieler an zweiter Position gelegen. In der Zielgeraden kamen dann der Angriff des Favoriten Akiem, der kurz auch auf der Siegerstraße zu sein schien. Doch dann packte Duellant noch einmal an.
An der Außenseite wurde auch Little Fighter noch richtig schnell, doch reichte das nur zum zweiten Platz vor Akiem hinter dem Auentime, die kein glattes Rennen hatte, Vierte wurde. Ostland, der eigentlich stärker eingeschätzt worden war als Duellant, wurde im Sechsferfeld (Santero war wegen einer Hufprellung abgemeldet worden) nur Fünfter.
"Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, denn ich hatte gedacht, dass er ganz anderen Boden benötigt", sagte Margot Herbert, die Besitzerin von Duellant, der wie der zweite Little Fighter jedoch keine Derbynennung besitzt.
"Er ist gut gelaufen, ein weiterer Weg wäre noch besser für ihn", war auch Hans Blume mit dem Abschneiden seines Schützlings zufrieden.
Landete Filip Minarik im Hauptrennen nur unter ferner liefen, so war es für ihn dennoch ein guter Renntag, denn mit Arragonia, Cassian und der Dreijährigen Chamara gewann er gleich drei Rennen, war damit neben seinem Chef Peter Schiergen, der ebenfalls drei Sieger stellte, der erfolgreichste Aktive an diesem Renntag.
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