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5.4.2009 Köln Was für ein Krimi: Ostland mit Super-Starke hauchdünn
Das erste Gruppe-Rennen der Saison am Sonntag in Köln war nichts für schwache Nerven. Wen es hier auf den Sitzen hielt, der hat kein Faible für den Sport! Denn der Buchmacher Albers - Grand Prix Aufgalopp war ein wahrer Krimi. Das mit 50.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über die Distanz von 2200 Metern hatte alles, was eine solche Prüfung ausmacht.
Und das Ergebnis freute die Favoritenwetter, denn der 22:10-Favorit Ostland (Foto), der Derby-Zweite des vergangenen Jahres aus dem Besitz des Stalles Hornoldendorf aus dem Stall von Peter Schiergen, landete den allseits erwarteten Erfolg.
Doch bevor der fünfte Tagestreffer eines ein sensationeller Form agierenden Andrasch Starke perfekt war, war Schwitzen angesagt.
An fünfter Position galoppierte Ostland unterwegs, als Stella di Quattro die Führung übernahm. Doch Mitte der Gegenseite übernahm Duellant das Kommando, auch Solapur war dichtauf.
Im Einlauf wartete man lange auf die Attacke von Ostland, der sich zunächst etwas schwer tat. Zunächst übernahm mit Dwilano ein Riesenaußenseiter die Spitze, und mit Ambassador setzte ein ebenfalls kaum am Toto beachtetes Pferd nach.
Schließlich wurde Zaungast an der Innenseite immer zwingender, sah kurz wie der Sieger aus. Doch plötzlich packte Ostland zwischen den Pferden riesig an und streckte genau auf der Linie die Nüstern nach vorne.
Mit einem Kopf verwies der Favorit aus dem Besitz der Familie Oetker Ambassador, Torsten Mundrys ersten Gruppestarter auf Rang zwei. "Ohne einen Schlenker kurz vor Schluss hätte er gewonnen", erklärte der Neutrainer.
Nur einen weiteren Kopf zurück endete Zaungast auf Rang drei. "Normalerweise braucht er meistens einen Aufgalopp, das war eine tolle Leistung", sagte Waldemar Hickst.
Dwilano konnte als Vierte kaum besser laufen, während Akiem einen Moment nicht ausbauen konnte, während Solapur und Stella di Quattro klar abbauten.
Natürlich war man im Lager von Ostland hocherfreut: "Er hatte gut gearbeitet und war zurecht der Favorit. Aber zwischen den Pferden tat er sich erst etwas schwer. Jetzt gehen wir in den Gerling-Preis", verriet Peter Schiergen.
Und Andrasch Starke ergänzte: "Erst hat sich Ostland schwergetan, aber auf freier Bahn packte er groß an. Hundert Meter weiter hätte er leichter gewonnen."
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