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11.07.2009 USA - Belmont Park Quijano mit Super-Starke auf Platz Drei beim US-Debüt
Der Fährhofer Star-Wallach Quijano (Foto in diesem Jahr aus Nad Al Sheba) hat am Samstagabend in den Man o'War Stakes (Grade I-Rennen, 2200 Meter, 500.000 Dollar) einen sehr starken dritten Platz belegt und somit seine derzeitige Bombenform erneut unter Beweis gestellt.
In Belmont Park profitierte der Acatenango-Sohn dabei von einem sehr guten Ritt von Andrasch Starke, der seinen Partner immer prominent an dritter/vierter Stelle positionieren konnte.
Im Einlauf nahm Starke den Fährhofer dann 350 Meter vor dem Ziel nach außen, um dort einen Angriff auf den Pacemaker Musketier (Jockey Jono Jones, Trainer Roger Attfield, wie Quijano von Acatenango stammend) zu wagen.
Aus dem Hintertreffen wurde zudem der favorisierte Gio Ponti (um 32:10) sehr schnell und überlief an der Außenseite unter seinem Reiter Ramon Dominguez für Coach Christophe Clement Gegner um Gegner.
Gio Ponti - zuletzt schon auf Grade I-Niveau im Manhattan Handicap siegreich - konnte abermals seine Gegnerschaft auf die Plätze verweisen, gewann im Ziel sicher.
Zweiter wurde nach den geforderten 2200 Metern der Görlsdorfer Musketier (ehemals in Frankreich von Pascal Bary trainiert, deutsch gezogen) vor Quijano, der bravourös weiterkämpfte und wieder eine Top-Leistung ablieferte. Auf Sieg notierte Quijano um 110:10 und es wurde eine Platzquote von 27:10 (!) für ihn in Belmont Park ausbezahlt.
Als viertes Pferd kam der ebenfalls aus Europa (Frankreich) anreisende Chinchon (Reiter Rajiv Maragh, Trainer Carlos Laffon-Parias) knapp hinter Quijano am Zielpfosten vorbei.
"Der Rennverlauf für Quijano war sehr gut, der Jockey hat alles gut eingeteilt bekommen und das Pferd hat erneut eine starke Leistung abgeliefert", sagte ein zufriedener Coach Peter Schiergen kurz nach dem Rennen gegenüber GaloppOnline.de.
Schiergen erwägt derzeit eine US-Kampagne für seinen Turf-Globetrotter, der in Belmont Park mit seinem dritten Platz 50.000 US-Dollar verdiente. "Quijano könnte im August Saratoga ansteuern, aber das werden wir abwarten und mit dem Besitzer besprechen", sagte der Asterblüte-Coach. Das Sword Dancer Handicap (Grade I, 2400 Meter, 500.000 US-Dollar, 15. August 2009) könnte für Quijano interessant werden.
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